Rückblick

Wir sind ein Rekordjahr!

Zu unserem ersten Bundesaktionswochenende vom 9.-11. Juni  haben sich um die 100 FÖJ’ler*innen aus ganz Deutschland in Berlin zusammengefunden.

Nach und nach sind am Freitag alle im Jugendhaus Königstadt eingetroffen. Im Laufe des Abends haben wir uns gegenseitig kennengelernt und es gab durch den Film „10 Milliarden – wie werden wir alle satt“ einen Einstieg in das Thema des Wochenendes: Lebensmittelverschwendung.

Nach einer Nacht, bei der die Hälfte von uns im Jugendhaus Königstadt und die andere Hälfte bei Berliner FÖJ’ler*innen untergebracht waren, trafen wir uns zum Frühstück alle wieder im Königstadt.

Beim Workshop G20 rauchen die Köpfe

Den Samstagvormittag über konnten wir uns in verschiedenen Workshops, wie z. B. „Naturschutz gegen Rechtsextremismus“ über aktuelle Themen informieren und austauschen. Andere FÖJ’ler*innen hingegen haben die Aktionen für das Umweltfestival am Sonntag vorbereitet.

Am Nachmittag haben viele FÖJ’ler*innen an einer Demonstration teilgenommen, während parallel das Essen für ein gemeinsames Grillen am Abend vorbereitet wurde. Ein Highlight waren dabei die veganen „Grillsteaks“. Insgesamt haben

Gemeinschaft leben – gemeinsam essen

wir uns das Wochenende über vegan und teilweise von geretteten Lebensmitteln ernährt.

Im Anschluss ans Grillen fand eine Open Stage mit tollen musikalischen Einlagen statt und es wurde noch lange gefeiert.

Am Sonntagmorgen haben wir unsere Schlafsäcke wieder eingepackt und nach einem gemeinsamen Aufräumen haben sich alle auf zum Umweltfestival am Brandenburger Tor gemacht.

Wir möchten für das Wochenende ein großes Dankeschön an die Berliner FÖJ’ler*innen und den AK BAT richten, die das Wochenende ermöglicht haben.

Ein großer Dank gilt auch dem Jugendhaus Königstadt und insbesondere Lennard, die uns eine perfekte Location und viel Unterstützung geboten haben.

 

Und hier ein Erfahrungsbericht zur Aktion auf dem Umweltfestival von einer FÖJ’lerin:
Bei strahlendem Sonnenschein, krasser Hitze oder super Sonnenbrandwetter, wie ich es gerne nennen würde, wurde ab 11 Uhr ein FÖJ-Stand auf dem 22. Umweltfestival der Grünen Liga auf der Straße des 17. Juni vor dem Brandenburger Tor, von waschechten FÖJ‘ler*innen betreut.

Aber wie es sich so für uns gehört, haben wir uns nicht damit abgefunden einfach rumzustehen und zu hoffen, dass jemand vorbei kommt. Nein, wir hatten eine Botschaft:
„IN DEN TOPF STATT IN DIE TONNE!“
Dazu wurde in verschiedenen Workshops am Tag zuvor, bei denen ich leider nicht mit dabei sein konnte, mit viel Liebe eine tragbare Mülltonne gebastelt, mit welcher auf das Thema Lebensmittelverschwendung aufmerksam gemacht wurde.
Das heißt, eine Person, die in dieser Tonne steckte (unter anderem ich) sowie FÖJ’ler*innen mit Schildern und  in Obst- und Gemüse-Kostümen sind über das Festivalgelände gelaufen und haben (fast) alle Aufmerksamkeit auf sich gezogen.

Aber auch damit nicht genug.
Das lustigste aus meiner Sicht waren wohl die FÖJ-Flashmobs an diesem Tag.
Ein Zug aus Karotten, Tomaten, Äpfeln, Erbsen, Zitronen usw. lief  – keine Sorge, es handelte sich um nichts Mutiertes, das waren einfach nur verrückte FÖJ’ler*innen, die sich trotz der Hitze in Kostüme geworfen hatten – hin und her. Sie riefen immer verzweifelter „Wir sind noch frisch“ und „Esst uns, esst uns!“. Denn neben ihnen liefen zwei Marktschreier*innen, die alles Obst und Gemüse auf den „Gemüsefriedhof“ brachten, welches braune Stellen hatte, nicht der Norm entsprach oder sonst irgendwelche Mängel aufwies.
Auf dem Friedhof angekommen, waren sich Gemüse und Obst einig:
Sie sind zu schade für den Müll und immer noch gut! Was für eine Gemeinheit sie einfach wegzuwerfen.
Deshalb riefen sie dann Lautstark: „IN DEN TOPF STATT IN DIE TONNE!“.

Der Gemüseflashmob – uns kann man noch essen!

Aber auch das Theaterstück zum Thema virtuelles Wasser war ein echter Hingucker.
Mit verkleideten FÖJ’ler*innen wurde der Herstellungsprozess eines Steaks gezeigt und immer wieder liefen einige von uns wie Nummerngirls beim Boxen herum und zeigten wie viel Wasser grad wieder verbraucht wurde.

All diese Aktionen waren wirklich klasse und konnten nur durch die gemeinsame Vorarbeit in den Workshops funktionieren.
Vielen Dank dafür! Gemeinsam sind wir stark!

(Anne)

 

Zuallerletzt:

Toll, dass ihr alle nach Berlin gekommen seid! Nur durch euch konnte das Wochenende mit seinen Aktionen zu einer unvergesslichen Erinnerung werden.

Eure Bundesdelegierten

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FÖJler*innen im Landtag

Die FÖJ-Sprecher im Gespräch mit dem Staatssekretär

Nein, das gibt’s nicht alle Tage! Aber letzten Montag war es soweit. Wir sind der Einladung des Umweltministeriums in den Landtag zu Baden-Württemberg gefolgt.

Uns erwarteteten einige liebe Worte von Vize-Landtagspräsident Klenk und ein lockeres Gespräch mit Staatssekretär Dr. Baumann.

Die offizielle Zertifikatsübergabe.

Darüber hinaus präsentierten die Sprecher*innen ihr Engagement und Erfolge im FÖJ.

Letztendlich wurden alle FÖJler*innen für ihr Handeln mit Dankesworten und Zertifikaten gewürdigt.

Es wurde deutlich, wie bereichernd das FÖJ für alle Menschen ist. Für die Teilnehmenden gleichermaßen, wie für die Einsatzstelle und die Menschen im Umfeld.

Das Gruppenfoto war schon fast ein eigener Programmpunkt.

Am Nachmittag, konnten die FÖJ*lerinnen an diversen Workshops teilnehmen. Diese wurden von Experten u.a. aus dem UM geleitet.

Stets gab es die Möglichkeit sich im Gespräch auszutauschen und allerhand Neues zu erfahren oder Kontakte zu knüpfen.

Betrachtet man den Tag als Ganzes, waren es unglaublich vielfältige Stunden mit allerhand

Die Sprecher konnten die Aktionen – auch bundesweit – vorstellen.

Kontaktmöglichkeiten und einzigartigen Momenten.
Oder stehst du täglich im Landtag ganz vorne am Rednerpult?

– Benjamin Nichell, FÖJler & Landessprecher 16/17

 

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Lasst Maya leben!!

Das Dream-Team kurz vorm Flashmob

Um auf das immer weiter fortschreitende Bienensterben aufmerksam zu machen, haben sich am 20.Mai wieder einmal zahlreiche FÖJler*innen in Stuttgart versammelt. Neben einem Infostand auf der Königsstraße war auch ein Flashmob organisiert. Ca. 14 FÖJler*innen und deren Mitstreiter, verkleidet als Blumen, Bienen und gemeine Pestizidversprüher, tanzten unter dem Motto „lasst Maja leben“ für die Bienen und machten auf deren Aussterben aufmerksam.

An unserem Infostand konnten wir manchen über das FÖJ aufklären.

Nach ein paar Probedurchgängen im Schlosspark wurde der Flashmob zwei Mal auf der belebten Königsstraße durchgeführt, wo er ganz bestimmt seinen Zweck erfüllte. Zahlreiche Fußgänger unterbrachen ihren Einkaufsbummel für einen Moment, um zuzusehen wie die Blumen und Bienen, eine nach der anderen, den Chemiesprühflaschen zum Opfer fielen.

Was die FÖJler*innen an diesem Samstag dargestellt haben, ist leider bittere Realität. Durch Abgase, dem Schwinden der Biodiversität und dem immer intensiveren Einsetzen von Pestiziden, ist die Biene gefährdeter denn je. Dass der Mensch ohne die Biene ganz schön alt aussieht, ist allgemein bekannt. Deshalb Lautet nicht nur der Aufruf der FÖJler*innen, die am Samstag an besagtem Flashmob teilgenommen haben, „lasst Maja leben“ und tut etwas gegen das Sterben der Bienen!

Johannes Stiefel
(FÖJler am Bodensee)

Eine Frage, die sich wohl (noch) einige Menschen stellen.

 

Der Beitrag ist auch hier auf facebook zu finden.

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1m²-Aktion in der Zeitung

Unsere 1m²-Aktion von letztem Wochenende hat es in die Presse geschafft!

Den Bericht lest ihr hier:

FÖJ-Praktikanten machen auf Umwelthemen aufmerksam

Manch ein Passant hat sie vielleicht schon gesehen – die ein Quadratmeter großen Felder auf der Uferpromenade zwischen Zeppelin-Museum und Musikmuschel sowie auf dem Adenauerplatz.

In der Nacht vom Freitag (29. April) auf Samstag (30. April) waren acht Praktikantinnen und Praktikanten des Freiwilligen Ökologischen Jahres (FÖJ) unterwegs, um in der Dunkelheit mit Kreidezeichnungen auf dem Boden von öffentlichen Plätzen auf Themen des Umwelt- und Naturschutzes hinzuweisen.

Auch wenn die Botschaften aus Straßenkreide vergänglich sein werden, so blieben viele Passanten doch stehen, um sie zu lesen: „Ein Quadratmeter für Artenvielfalt“, „Ein Quadratmeter für Streuobstwiesen“, „Ein Quadratmeter im Garten für Bienen und Blumen“ oder „Ein Quadratmeter für Umweltbewusstsein“ – so ihre Botschaften. Die Formulierungen wurden von den Jugendlichen des Freiwilligen Ökologischen Jahres selbst ausgesucht. „Mit unserer Aktion wollen wir die Passanten zum Nachdenken anregen und gleichzeitig auch auf das Angebot aufmerksam machen, sich im Rahmen des FÖJ- Praktikums für Umweltthemen zu engagieren“, so Carolin Karner, Praktikantin im FÖJ bei der Stadt Friedrichshafen.

Es handelt sich um eine landesweite Aktion des Freiwilligen Ökologischen Jahres, die zeitgleich auch in den Städten Freiburg, Stuttgart, Karlsruhe und Konstanz stattfand. Das Freiwillige Ökologische Jahr (FÖJ) bietet die Möglichkeit, sich für die Umwelt zu engagieren, das Wissen über ökologische Zusammenhänge zu erweitern, ein Jahr in der freien Natur zu arbeiten, Einblicke ins praktische Berufsleben zu gewinnen, etwas über Beruf im ökologischen Bereich zu erfahren oder einfach nur die Zeit vom Schulabschluss bis zum Berufseinstieg oder Studienbeginn sinnvoll zu überbrücken.

Jugendliche, die sich für eine Praktikum für das Freiwillige Ökologische Jahr (FÖJ) interessieren, können sich an das Amt für Bürgerservice, Sicherheit und Umwelt, Abteilung Umwelt und Naturschutz, Telefon 07541 203 2191, E-Mail t.stottele(at)friedrichshafen.de wenden.


Quelle: https://www.friedrichshafen.de/unsere-stadt/nachrichten-videos-bilder/nachrichten/nachrichtendetail/datum/2017/05/02/foej-praktikanten-machen-auf-umwelthemen-aufmerksam/
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Die 1m² -Aktion – eine Pressemitteilung und ein großer Spaß

Teilnehmer des Freiwilligen Ökologischen Jahres bringen am 2. Landesaktionstag Farbe in die Städte Baden-Württembergs.

Nächtliche 1-Quadratmeter-Aktion in den Innenstädten von Freiburg, Stuttgart, Karlsruhe, Konstanz und Friedrichshafen – FÖJlerInnenzeigen ihre Kreativität und malen bunte, quadratmetergroße Felder mit Sprüchen und Bildern auf die Böden

In der Nacht von Freitag, 28. April auf Samstag, 29. April machten sich in gleich fünf Städten Baden-Württembergs, in Freiburg, Stuttgart, Karlsruhe, Konstanz und Friedrichshafen viele Freiwillige auf, um dieInnenstädte bei der sogenannten „1-Quadratmeter-Aktion“ mit ökologischer Straßenmalkreide in verschiedenen Farben bunter zu gestalten.

Nicht nur optisch wurde auf „Buntheit“ wert gelegt, sondern auch inhaltlich. Die Teilnehmer der Aktion zogen in Gruppen los und malten auf dem Boden verschiedene 1-Quadratmeter-Felder auf, die sie nach eigenem Belieben mit Sprüchen und Bildern füllen konnten.  Nicht nur ökologische Themen wurden aufgegriffen, sondern unter anderem Sprüche gegen Hass und Krieg und für Toleranz und Frieden fanden Platz in den Quadratmetern. Jeder konnte seiner Kreativität Ausdruck verleihen und seine Meinung frei äußern.

Viele engagierte FÖJ´lerInnen nahmen an der nächtlichen Aktion teil, die die Aufmerksamkeit der zahlreichen Passanten am Samstag wecken sollte und so zum einen das FÖJ bekannter machen soll und zum anderen auf die vielen ökologischen, politischen, gesellschaftlichen und sozialen Probleme der heutigen Zeit hinweisen soll.

Unter dem Hashtag #einquadratmeter und mit einem Verweis auf das Freiwillige Ökologische Jahr in Baden-Württemberg werden Bilder der Quadratmeterfelder über verschiedene soziale Medien verbreitet.

Für die Organisatoren dieser Aktion, die FÖJ-SprecherInnen, war es eine sehr gelungene Aktion, die viel Spaß brachte, die Böden der Städte bunter gemacht hat und hoffentlich viele Passanten zum Staunen und Nachdenken anregt.

Wenn der nächste Regen noch etwas auf sich warten lässt, bleiben die vielen „Kunstwerke“ auch noch eine Weile bestehen.

Danke an Leon aus dem Presse-AK für die PE!

 

 

 

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Samenspender-Aktion: Blümchen für Bienchen!

 

Am Samstag, den 8. April fanden sich einige „Samenspender“ im Herzen von Karlsruhe zusammen, um selbst hergestellte Seedbombs (Bällchen aus Ton, Erde und Saatgut von heimischen Blumenarten) an Passanten zu verschenken. Die Nachfrage war groß, obwohl kaum jemand wusste, was es damit auf sich haben soll (es kam mehrmals zu Verwechslungen mit Süßigkeiten…).

Immer den Durchblick behalten.

Zusätzlich klärten wir an unserem Infostand Interessierte über die Sache mit den Blümchen und den Bienchen auf: Durch die Versiegelung von Flächen und intensive Flächenbewirtschaftung ist das Nahrungsangebot für Bienen knapp, zudem können sie nicht aus allen Blüten Nektar gewinnen. Das Aussäen heimischer, bienenfreundlicher Blumen ist daher unglaublich wichtig für den Erhalt dieser Insekten.

Die selbst hergestellten „Samenbomben“.

Nach vielen angeregten Diskussionen,verschenkten Seedbombs und ausgeteilten Flyern können wir auf eine erfolgreiche, reichlich von Passanten gelobte Aktion zurückblicken, durch die hoffentlich einige Menschen darauf aufmerksam wurden, wie einfach (und bunt!) Artenschutz sein kann – besonders auch im Rahmen eines FÖJs.

 

 

 

Hannah Jilg
FÖJlerin

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Die Aktion Jutebeutel in Konstanz und Stuttgart- ein voller Erfolg

Am 1. April fand unsere zweite große Aktion statt.

…und action!

Sie stand diesmal unter dem Motto „Jute statt Plastik“.
So zogen wieder einige hochmotivierte FÖJler*innen los, um gegen den Plastikmüll anzutreten und boten den Passanten in den Innenstädten von Konstanz und Stuttgart einen Tausch an. Einen tollen, langlebigen Stoffbeutel gegen die Plastiktragetaschen.

Bei einer spontanen Aktion verschönerten wir in Konstanz die Beutel noch mit einem coolen FÖJ- Logo und unserem Motto. Während die Passanten ihre Einkäufe im neuen Beutel verstauten, kamen wir mit ihnen ins Gespräch und konnten von unserem Anliegen

Plastikberge…

berichten. So bekamen wir auch viel Lob für unsere (so ein vorbeieilender Mann ohne Plastiktüte)„sehr coole“ Aktion.

Innerhalb von 45 Minuten sammelten wir alleine in der Stadt am Bodensee über 60 Plastiktüten und konnten so einen eindrucksvollen Berg Plastik präsentieren… Wie viele Tüten in dieser Zeit über die Ladentheken in deutschen Städten gewandert sind wissen wir allerdings nicht.

Vielleicht erscheint es einigen wie ein Tropfen auf den heißen Stein, aber wir sind uns sicher mit

Das Team in Stuttgart – mittendrin

Das Team in Konstanz – kurz bevor es losgeht

dieser Aktion und durch die Gespräche mit unseren Tauschpartner*innen auf die enorme Plastikflut (und das FÖJ J) aufmerksam gemacht zu haben. Ist doch der Verzicht auf die Plastiktragetasche ein so einfacher, aber enorm wichtiger erster Schritt in Richtung Umweltschutz.

Auf jeden Fall an dieser Stelle nochmals vielen Dank an alle, die mitgemacht haben- ihr seid spitze!

Wir freuen uns auf weitere erfolgreiche Aktionen!

Nicht vergessen! Mit einer geht es nächsten Samstag gleich weiter: der ELAT „Samenspender“ steht an.

Tabea Diem
FöJlerin in Konstanz

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Summ, summ, summ, Bienchen summ herum. Bald nur noch ein Kinderreim?

Stuttgart, 2. März 2017, 10:00 Uhr – 20 Freiwillige im Ökologischen Jahr beim Internationalen Bund in Stuttgart versammeln sich auf dem Schlossplatz um die Menschen zum Engagement gegen das Bienensterben zu bewegen.

 

Wir, das sind 20 Freiwillige im Ökologischen Jahr beim Internationalen Bund, haben uns auf dem Schlossplatz versammelt, um die Menschen zum Engagement gegen das Bienensterben zu bewegen. Geschminkt als Bienen verschenkten wir „Seedballs“, die die Stuttgarter selbst aussähen können, um insektenreiche Blumeninseln in ihre Stadt zu zaubern. Mit einem bunten Banner und einer Rede machten wir auf das rasante Bienensterben aufmerksam, dass unsere Ernährung und Lebensgrundlage massiv gefährdet. Auf einem großen Plakat sammelten wir mit Passanten Ideen, wie Jede und Jeder selbst etwas zum Schutz der Insekten beitragen kann. So war ein bunter Tag mit viel Freude.

Die „Seedbombs“ sind fein verpackt.

Voller Einsatz auf der Straße!

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Wir haben es satt-Demo  – FöJler*innen aus BW waren in Berlin

Ein kleiner Bericht zur Demo im Januar 2017, wie wir sie als Mitorganisatoren und Teilnehmende wahrgenommen haben. Los geht’s:

Eine großartige Demo! – Benni (Baden-Württemberg) und Konstantin (Berlin)

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Weihnachtsmarktaktion – eine Tradition wird weitergeführt
Wir können sehr zufrieden auf eine wunderbare Weihnachtsmarktaktion zurückblicken! 🙂

In Esslingen, Konstanz, Gengenbach und Freiburg wurden von FÖJlern ca 600 ökologische weihnachtliche Botschaften verteilt und über das FÖJ informiert.

Somit konnten wir vielen Menschen eine Freude machen, das FÖJ weiterverbreiten und selbst großen Spaß haben!

Vielen Dank an dieser Stelle an alle, die da waren! Es war eine Freude!

In Esslingen konnten jede Menge fröhlicher ökologischer Botschaften verteilt werden.

Die FöJler*innen aus freiburg hatten sogar einen Stand.

Auch in Konstanz waren wir sehr erfolgreich und hatten großen Spaß.

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Staatssekretär Baumann bekommt Unterschriftenliste für den Ausbau von Stellen des Freiwilligen Ökologischen Jahres überreicht
Ein Bericht von Leon Sander

Stuttgart.

Am vergangenen Freitag, den 25.11.2016 besuchte der Staatssekretär im Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg Herr Dr. Andre Baumann drei Einsatzstellen für Teilnehmende des Freiwilligen Ökologischen Jahres (FÖJ): Den Verein für Umweltbildung und Naturerfahrung ARANEUS in Mühlacker, den Schulbauernhof am Grünen

Heiner in Korntal-Münchingen sowie das Haus des Waldes in Stuttgart. Bei diesem Besuch überreichten zwei Vertreter der FÖJ-Teilnehmenden in Baden-Württemberg eine Unterschriftenliste für den Ausbau von FÖJ-Stellen.

Gruppenfoto mit den Trägervetretern, Dr. Baumann, FÖJler*innen der besuchten Einsatzstelle und den FöJ-Sprechern

Was ist das FÖJ?

Das Freiwillige Ökologische Jahr wurde 1990 als Bildungs- und Orientierungsjahr ins Leben gerufen und bietet jungen Menschen die Möglichkeit, sich aktiv für den Schutz und Erhalt der Umwelt zu engagieren, mehr über Natur- und Umweltschutz zu erfahren, erste Erfahrungen in der Berufswelt zu sammeln, sich für die Zukunft zu orientieren und noch vieles mehr.

Jährlich bewerben sich in Baden-Württemberg rund 1000-1500 junge Leute auf gerade einmal 210 FÖJ-Plätze.

Austausch in der Gesprächsrunde über die Wertigkeit des FöJ

Das FÖJ beinhaltet neben der alltäglichen Arbeit in einer Einsatzstelle auch 25 Bildungstage, an denen man in einer Seminargruppe verschiedene ökologische Themengebiete erarbeitet und über die Erfahrungen in der jeweiligen Einsatzstelle reflektiert.

Eine Besonderheit im FÖJ ist die demokratische Vertretung aller Teilnehmenden auf verschiedenen Ebenen. Dafür wählen die Seminargruppen jeweils zwei Sprecher/innen, die sich wiederum auf der Landesebene durch gemeinsame Aktionen aller Vertreter/innen für das FÖJ engagieren. Diese demokratische Vertretung wird auch auf Bundesebene fortgeführt und bietet so die Möglichkeit eines intensiven Austauschs zwischen den Teilnehmenden, deren Sprecher/innen und den politischen Akteuren.

Unterschriftenliste für den Ausbau von FÖJ-Stellen

Im Rahmen der Nachhaltigkeitstage 2015 haben ehemalige Sprecher auf die Problematik der, im Vergleich zu der großen Zahl an Interessierten, zu wenigen FÖJ-Stellen aufmerksam gemacht und Unterschriften für den Ausbau des FÖJ gesammelt. Auf der Unterschriftenliste wurden vier Gründe für den Ausbau von FÖJ-Stellen formuliert, in Kurzform:

FÖJ bildet für die Zukunft

FÖJ befähigt zum Handeln

FÖJ bewegt zum Engagement

FÖJ ist sein Geld wert

Diese Gründe stammen aus der Kampagne „Warum 365+1 Platz für ein zukunftsfähiges Freiwilliges Ökologisches Jahr in Baden-Württemberg“, die 2015 anlässlich des 25-jährigen FÖJ-Jubiläums von den vier Trägern Landeszentrale für politische Bildung, Freiwilligendienste Diözese Rottenburg-Stuttgart, Diakonie Württemberg und Internationaler Bund, initiiert wurde.

Weitere Informationen dazu unter www.foej-bw.de/foej-365plus1.html.

Diese Unterschriftenliste wurde am 25.11.2016 dem Staatssekretär Dr. Baumann am „Haus des Waldes in Stuttgart von einem aktuellen und einem ehemaligen FÖJ-Sprecher überreicht.

David Felger ( FöJ-Sprecher 15/16) und Benjamin Nichell (FöJ-Sprecher 16/17) übergeben die Unterschriftenliste an Staatssekretär Dr. Baumann

Staatssekretär Dr. Baumann zeigte sich während der Besuche der Einsatzstellen sehr interessiert und äußerte mehrfach, dass er sich für mehr FÖJ-Plätze einsetzen werde. Er selbst habe sich in seinem Zivildienst viel mit der Natur auseinander gesetzt, was ihn auch entscheidend geprägt habe. Die Unterschriftenaktion beeindruckte ihn und er bot den FÖJ-Sprechern seine Unterstützung an. Im Frühjahr möchte er im Landtag den Freiwilligen im FÖJ beziehungsweise deren Vertretern als Dank für ihr Engagement ein Zertifikat übergeben. „Insgesamt war es ein sehr harmonisches Treffen.“, resümiert FÖJ-Sprecher Benjamin Nichell.
Leon Sander, FÖJ´ler beim BUND Regionalverband Südlicher Oberrhein in Freiburg