Archiv für den Monat: Januar 2018

Ein Erfahrungsbericht zu: „Wir haben es satt!“ in Berlin

Früh am Morgen zwitschern die ersten Vögel.
Tausende Menschen machen sich auf den Weg, manche der anwesenden Landwirte fuhren schon Tage voher durchs Land, um mit ihren Maschinen in Berlin sein zu können – wie wir im Laufe des Tages erfahren sollten.

Und ich? Ich habe mich  Freitag schon auf den Weg in unsere Hauptstadt gemacht, um bei einer guten Freundin und Sprecherin unterzukommen und am nächsten Tag entspannt in die Demo starten zu können. Zur Schnippel-Disko reicht es mir leider nicht mehr. Ungeplanterweise wurden es insgesamt 10 Stunden Fahrzeit, aber um für gutes Essen und eine saubere Natur zu demonstrieren, ist es jeden Weg wert!

Es ist Samstag früh, langsam trudeln alle am Treffpunkt ein. Schnell noch ein Schild mit einem fetzigen Spruch verschönern und in das Gesicht noch etwas Farbe, ja beinahe „Kriegsbemahlung“. Schwupp, schon sitzen wir in der Straßenbahn und hier und da sieht man schon die ersten Mit-Demonstrant*innen. Mal tragen sie T-Shirts, mal lustige Schilder, verrückte Kostüme, haben Pfeifen oder Töpfe mit Stöcken im Petto. Das meiste davon mit einer (politischen) Botschaft versehen. Die Stimmung ist heiter, man kommt mit einigen ins Gespräch, geht den Rest des vollgestopften Wegs bis zur Demo gemeinsam. Die Bahnen und Stationen waren bereits voll gefüllt mit Menschen, doch vor dem Hauptbahnhof sieht man zum ersten Mal die überwältigende Vielzahl an Menschen, die sich hier am Startpunkt versammelten.

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Wir haben es satt!

Am vergangenen Wochenende war es mal wieder so weit: Die jährlich stattfindende „Wir haben es satt!“-Demo zog erneut durch Berlin. Circa 20 000 Menschen wurden von den Veranstaltern erwartet.

Blick von der Siegesallee bis auf das Brandenburger Tor. Auf der Straße reihen sich Traktoren und diverse Landwirtschaftsmaschinen, mit Bannern und Demo-Sprüchen. Dazwischen tummeln sich bereits eine Menge neugieriger Demonstrat*innen.

Auch mehrere FÖJ´ler*innen aus ganz Deutschland waren anwesend, davon auch ein paar aus dem sonnigen Süden! Unter anderem mit dabei: Unser*e Landes- und Bundessprecher*in!

Zwei FÖJ´ler*innen und Landes- und Bundessprecher*inn Baden-Württembergs, auf der „Wir haben es satt!“ in Berlin!

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Das zweite Sprechertreffen in Sindelfingen!

Es ist Januar 2018, ein neues Jahr hat begonnen – ab jetzt gilt es so richitg!

Die Sprecher*innen Baden-Württembergs trafen sich vom 14. auf den 15.01, um ihre Agenda für die nächsten Monate zu erarbeiten und von jetzt an abzuarbeiten.
Hierzu trafen sie sich auf der Einsatzstelle einer Sprecherin.
Vielen Dank an Madleen und die Jugendfarm Sindolino in Sindelfingen!

Im letzten Jahr hatten die Sprecher*innen ja bereits – schon kurz nach der Wahl – erste erfolgreiche Aktionen zu melden.
Dem gilt es die nächsten Monate noch die Krone aufzusetzen!

Weitere Details und Neuigkeiten zu unseren neune Projekten folgen in Kürze!

Im Protokoll könnt ihr übrigens unsere nächsten Ziele nachlesen und uns sehr gerne bei der Umsetzung unterstützen!

Protokoll zweites Sprechertreffen

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42. Naturschutztage am Bodensee

Vom 4. Bis 7. Januar fanden in Radolfzell die Naturschutztage statt. Unter den über Tausend Tagungsgästen fanden sich auch viele ehemalige und aktuelle FÖJler*innen. Einige waren einfach als Gäste dort, andere nutzen die Zeit als Fortbildung, also Arbeitszeit, und wieder andere waren tatsächlich zum Arbeiten dort. Das Angebot der Tagung war äußerst vielfältig: Vormittags konnte man verschiedene Vorträge zu Themen wie Nachhaltige Mobilität, Biodiversität, Gentechnik und Pestiziden hören. Den Nachmittag hat man in vorab gewählten Seminaren verbracht. Sogar für ein Abendprogramm ist gesorgt gewesen. Am ersten Abend der Naturschutztage hat der BUND einen Jugendempfang mit kostenlosen Essen veranstaltet. Es war eine echt gute Möglichkeit andere naturnahe Jugendliche kennenzulernen. Anschließend haben wir noch ein paar Kennenlernspiele gespielt und einen Vortrag zu den UN-Jugenddelegierten gehört. Sogar für eine Übernachtungsmöglichkeit wurde gesorgt, so konnte man für wenig Geld umweltfreundlich in einer örtlichen Turnhalle nächtigen. Die Lokalzeitung hat die FÖJler*innen dort interviewt und es ist ein schöner Artikel dabei herausgekommen: https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/radolfzell/Isomatte-statt-Hotelbett-50-Jugendliche-uebernachten-bei-Naturschutztagen-in-der-Turnhalle-der-Teggingerschule;art372455,9076467

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